In der Politik hat das Pferd oft Erfolg, weil es die Menge zu leiten und zu beeinflussen versteht. Es hat einen beweglichen Geist und weiss schon im voraus, was die Leute hören oder sagen wollen.
Eigentlich ist das Pferd eher geschickt als intelligent. Aber gerade weil es das weiss, versucht es nach außen hin selbst selbstsicher aufzutreten. Das Pferd ist heissblütig, erhgeizig und egoistisch und verliert leicht die Geduld. Wer ihm im Wege steht, wird einfach niedergetrampelt. Dadurch bringt es sich oft um die Früchte seiner vielseitigen Talente. Es handelt mutig und nur nach eigenem Gutdünken und hört nicht auf die Ratschläge anderer Leute. Das Pferd ist sehr fleißig und kann gut mit Geld umgehen. Unbeständig, wie es ist, vernachlässigt es bald was es einmal begonnen hat - ob es sich nun ums Geschäft oder um die Liebe handelt. Aber bald darauf beginnt es mit der gleichen Verbissenheit wieder von vorn. Es hat in jedem Beruf Erfolg, in dem es mit Menschen zu tun hat und nicht auf sich allein gestellt ist.
Für die Liebe kann ein Pferd alles aufgeben. Ein verliebtes Pferd ist so leidenschaftlich, dass es die ganze Umwelt vergisst und Beruf und Familie sträflich vernachlässigt. Deshalb versagt es trotz seiner Gaben so oft im Leben.
Man kann nicht vom Pferd reden, ohne das Jahr des Feuerpferdes zu erwähnen. Dieses Jahr kehrt alle 60 Jahre wieder (1966, 1926) und verläuft für Pferde meistens sehr schlecht, manchmal sogar tragisch.
Auf keinen Fall darf das Pferd eine Ratte heiraten. Bei einer Verbindung zweier so leidenschaftlicher Wesen würden die Funken sprühen.